Die Qual nach der Wahl
Dazu ein paar Anmerkungen.
Das die NPD in den Landtag einzieht, ja das ist neu. Aber diese Entwicklung sollte doch bitteschön keinen überraschen und dazu veranlassen, jetzt eine schwarze Zukunft zu malen. Zumal das niemanden hilft. Vielmehr sollte man jetzt endlich, und es ist wirklich spät mittlerweile, aktiv werden und den Einwohnern (aka Bürgern aka Wählern) Alternativen bieten zu reaktionärem, ausländerfeindlichem Gedankengut.
Die Wahlparolen der NPD waren ja auch schlicht gehalten, es wundert kaum, das viele sich sagen 'ja, die wollen dies und das machen für uns, das ist doch gut' und blenden dabei die eigentlich gefährlichen Punkte des Parteiprogramms aus, wenn sie davon überhaupt wissen.
Die Probleme, die Mecklenburg-Vorpommern beherrschen, wie Abwanderung der Jugend in andere Bundesländer um dort zu arbeiten, sind nicht neu. Seit weit über zehn Jahren warnen Wissenschaftler von der Universität Greifswald vor diesem Trend und den daraus folgenden sozialen Fehlentwicklungen. Hat jemand aus der Politik darauf reagiert? Ich wüsste jetzt nicht.
Zwischen den Zeilen des SpiegelOnline-Berichtes liest man heraus, das man mit der Präsenz der NPD in der Politik wohl noch nicht umgehen kann:
Zitat SpiegelOnline : "Der PDS-Politiker Bergemann sieht den kommenden Jahren skeptisch entgegen. 2009 ist die nächste Wahl, es geht um die Bürgermeister und Landräte. [...] 'In einigen Dörfern hat die NPD jetzt schon über 30 Prozent der Stimmen. Es kann sein, dass die als Bürgermeister Fuß fassen', sagt er, 'davor habe ich Angst.'"
Das ist schade und sollte schnellsten geändert werden. Ansonsten sind die Perspektiven wirklich trüb für dieses Land.





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