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Frühe Sturmflut in diesem Jahr

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Während es im Binnenland und an der westlichen Ostsseeküste maximal windig und kalt ist, steht Usedom derzeit unter dem Einfluss eines wandernden Tiefdruckgebietes über der Ostsee westwärts. Die Folge dieser Wetterlage ist eine Sturmflut, die ihr Maximum heute Nacht erreichen soll. Die Küstenschutzanlagen sind bereits teilweise zerstört, der Pegel liegt weit über normal.
Küstenschutzmaßnahmen der jüngeren Vergangenheit, wie Strandaufspülungen, sind dem Wasser im schmalen Teil der Insel bereits komplett zum Opfer gefallen.

Die Fischerboote im Bereich Zempin mussten mit einem Traktor hochgezogen werden, auch für die Fischer vor Ort kam die Zunahme an Heftigkeit eher unerwartet.

Im Laufe des Donnerstages soll die Heftigkeit abnehmen un des werden sich die Zerstörungen nach und nach zeigen, wenn das Wasser langsam zurückgeht.

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