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Dong steigt aus - kein Kohlekraftwerk in Vorpommern - CDU und FDP vergießen Tränen

Coal plant; Photo by DAVIPT
Foto: DAVIPT | flickr.com | Lizenz: CC-BY-SA

Dong beendet sein Engagement, in Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern ein überdimensioniertes Kohlekraftwerk in die Landschaft zu stellen. Diese Entscheidung war abzusehen, nachdem der Energiekonzern bereits seine Unterstützung des regionalen Sports (das Sponsoring einiger Mannschaften in Vorpommern endet zum Jahresende) aufkündigte.

Offizieller Grund Grund ist laut Aussage Dong Energy der mangelnde Rückhalt in der Landespolitik.

Wirklich?

Schwer vorstellbar, wenn man das Gejammer von FDP- und CDU- Funktionären so liest.

Vor diesem Hintergund sollte man doch die Ernsthaftigkeit der Lippenbekenntnisse bezüglich Klimaschutz unserer Regierung mal bewerten. Zumal auch Frau Merkel ihr Bedauern über den Rückzug des dänischen Energieriesen ausdrückte.

Kleines Schmankerl am Rande: die Firma, die ein fettes Kohlekraftwerk inmitten einer (noch) beliebten Urlaubsregion setzen wollte, ist gleichzeitig ein "Hauptsponsor" der Kopenhagener Klimakonferenz. Wenn das nicht paradox ist!

Aber es gibt auch vernünftige Stimmen zum Rückzug des Energiekonzerns: der WWF beglückwünscht in einer Pressemitteilung DONG zu seiner klugen Entscheidung.

Dass CDU und FDP den Rückzug Dongs bedauern, zeugt eigentlich nur von der Kurzsichtigkeit gegenüber den negativen Folgen für eine gesamte Urlaubsregion, dazu gehören Usedom und Rügen, und auch gegenüber des Einflusses von dieser Sorte Kraftwerke auf das Weltklima.

Glückwunsch Dong, vielleicht klappt es ja doch noch mit dem Vorhaben, 85 Prozent der Produktion aus erneuerbaren Energien zu verwirklichen.

Und: fast schon ein "epic fail", liebe Genossen von FDP und CDU in Mecklenburg Vorpommern!

Auch lesenswert: http://www.ad-hoc-news.de/.../20791472

Update:

Auch unbedingt lesen:

ostsee-zeitung-blog: Kleine Endabrechnung

Chronologie eines Kraftwerksprojektes

Kommentare

Eine gute Nachricht für die

Eine gute Nachricht für die Region, mitunter sind Manager doch klüger als Politiker

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