Die Kraft des Windes
Welchen Einfluss die Windrichtung und -stärke auf küstennahe Ostsee habe, konnte man heute wieder feststellen. Überraschenderweise ist das Eis auf der Ostsee größtenteils verschwunden. Und ich spreche hier nicht von so dünnem, scholligen und leicht angefrorerem Eis, sondern jenes von zirka 15 Zentimeter Stärke, also durchaus schon begehbar.
Wie kommt das?
Anzunehmen ist, das der mäßig starke Südwind das Wasser aus der Pommerschen Bucht getrieben hat, dadurch der Wasserspiegel um ein paar Zentimeter fiel. Die Eisdecke senkte sich mit ab, bis auf den Uferbereich, zwischen den Buhnen. Hier wurde es anscheinend noch so viel in der alten lage gehalten, so das auf eine Linie am Ende der Buhnenreihe die Decke zerbrach. Der südliche Wind trieb die "Scholle" daraufhin raus aufs Meer.
So alltäglich ist dieser Vorgang nicht. Einige Küstenfischer hatten weiter drauen Eislöcher geschlagen und Netze gesetzt, welche am nächsten Tag wieder gezogen werden sollten.
Wie groß war auch denen erstaunen, als am Mporgen das Eis samt Netzen verschwunden war. Und diese Fischer haben eigentlich eine recht große Erfahrung in Sachen Wetter.
Hier noch ein paar Bilder
Die Eisstärke reicht(e) auf jeden Fall, das Eis zu betreten
Eis nur noch zwischen den Buhnen (27.01.2010)
Abriss am Ende der Buhnenreihe
Die Schollen zwischen den Buhnen sind zwar lose aber verhakt










Kommentare
Kommentar hinzufügen