Klimawandel: Meeresspiegel

2007 ist der von Wissenschaftlern berechnete Klimawandel nun auch in den Medien angekommen. Abgesehen von den Debatten auf Nebenschauplätzen, Scheingefechten und Nebelkerzen, welche Auswirkungen könnte eine globale Erwärmung auf Usedom haben? Neben vielen Veränderungen, wie erhöhte Energie der Luftschichten (Was sich z.B. in der Intensität von Stürmen und Orkanen widerspiegelt), ist eine nicht zuvernachlässigende Gefahr darin zu sehen, das die Meeresspiegel voraussichtlich aufgrund abschmelzender Eisschichten sich erhöhen wird. Im nachfolgenden einige kleine Karten zur Veranschaulichung.
Kartengrundlage mit freundlicher Genehmigung
Die heutige Situation: der Meeresspiegel besitzt eine Höhe, bei der Usedom die allseits bekannte Form besitzt:
An der Färbung in der Höhenkarte ist bereits zu erkennen, das bei schon geringem Anstieg des Meeresspiegels sich große Veränderungen in der Gestalt der Insel ergeben werden.
Der Meeresspiegel ist hier um einen Meter angestiegen (ein realistischer Wert für die nächsten 50 bis 100 Jahre nach heutigen Erkenntnissen aus Klimamodellen):
Gut zu erkennen ist, dass der gesamte Inselnorden im Meer verschwindet, dazu der mittlere Teil und kleiner Abschnitte der südlichen Insel.
Ein stärkeres Ansteigen wird nicht ausgeschlossen. Hier noch der Anstieg um 2 Meter über heutigem Niveau:
Die Insel verschwindet im Meer, die Hälfte der Ostseebäder sind Geschichte.
Der Anstieg um 5 Meter:
Mittlerweile sind alle größeren Orte der Insel in der Ostsee verschwunden, nur noch die Kuppen der Endmoränengebiete schauen aus dem Wasser. Auf dem anschließenden Festland sieht es nicht besser aus.
Der Anstieg um 7 Meter bringt keine gravierenden Änderungen mehr. (bis zu 6 Meter wird für möglich gehalten):
Um das Szenario noch weiter zu spinnen, hier noch die Werte für 10 Meter, 15 Meter und 30 Meter:
Bei 30 Meter über heutigem Niveau dürfte der neue Küstenverlauf etwa bei Berlin liegen.













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