Wanderroute 2: Rund um Zempin

Wandern zwischen Ostsee und Achterwasser
Kurzbeschreibung
- Länge: 6km (mit Abstecher zu Niemeyer-Holstein 8,3km)
- Höhenprofil: kaum Steigungen (<10m)
- Beschaffenheit: Gehsteige im Ort, Sandwege, Plattenwege, befestigte Waldwege
- Essen und Trinken: mehrere Gaststätten am Weg
Karte
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Streckenbeschreibung
Startpunkte für diese Strecke sind entweder der Parkplatz hinter dem örtlichen Einkaufsmarkt, oder falls man mit der UBB - Usedomer Bäderbahn - anreist, direkt am Bahnhof.
Zunächst führt der Weg Richtung Achterwasser durch den Ort. Früher war Zempin ein kleiner Ort von Fischern und Bauern, der Ort lag ursprünglich am Achterwasser. Deshalb findet man hier auch noch viele Häuser in traditioneller Architektur.


Jenseits der Bahn, also im nördlichen Ortsteil, herrscht dagegen die sogenannte Bäderarchitektur vor, für die vor allem eine Richtung Ostsee angebaute Veranda, meist offen, ist. Diese Häuser sind in der Regel zweistöckig.


Nach etwa 200 Metern erreicht man das Heimatmuseum "Uns Olle Schaul", hier sollte man unbedingt mal reinschauen. So kann man die Einrichtung eines alten Tante-Emma-Ladens mit typischen ehemealigen DDR-Produkten bewundern oder Schiffsmodelle von Fischerbooten der traditionellen Strandfischerei bestaunen.
Vom Heimatmuseum geht der Weg weiter Richtung Peenestraße, nach einen Schritten befindet man sich am Achterwasser, linkerhand gibt es noch viele Reetdachhäuser. Der Weg führt uns jetzt Richtung Hafen, welcher Liegeplätze für Fischerboote, aber auch für Sportboote bietet.
Weiter geht der Weg entlang des Achterwassers, vorbei an Schilfgürteln und kleinen Buchten. Nachdem man den "Inselhof" hinter sich gelassen hat führt der Wanderweg nördlich Richtung Dorfstraße, um dann nach links Richtung Ortsausgang abzubiegen. Jetzt passiert man den sogenannten "Trimmpfad". Entlang des Weges sind hölzerne Sport- und Geschicklichkeitsgeräte aufgebaut, so das dieser Abschnitt sehr kurzweilig werden kann.
Nach dieser sportlichen Abwechslung kreuzt man die Bundesstraße und bewegt sich weiter auf der Zeltplatzstraße Richtung Ostsee. Der Wanderweg führt nun eine Weile direkt hinter den Dünen am Strand entlang, vorbei am Kurplatz mit Konzertmuschel, dann schwenkt der Weg langsam wieder Richtung Ortschaft.
In Höhe des Zeltkinos, welches aussieht wie eine halb eingebuddelte Blechbüchse, biegt man links in den Inselrad- und Wanderweg ab und folgt diesem bis zu den Hotel- und Ferienanlagen am östlichen Ortsrand. Auch ein kurzer Abstecher zu den Salzhütten, die ganz in der Nähe des Kinos liegen, kann ganz interessant sein.
An diesem Punkt kann man sich für einen Abstecher zum Haus des Malers Otto Niemeyer-Holsteins, welcher etwa 1km Richtung Koserow liegt, und zwaer direkt an der schmalsten Stelle der Insel.
Nach wenigen Minuten erreicht man dann wieder den Bahnhofsvorplatz.
Diese Wanderung ist für einen Nachmittagsausflug geeignet. Am Wanderweg befinden sich mehrere Gaststätten, so dass für Verpflegung nicht unbedingt gesorgt werden muss. Die Wanderung kann ganzjährig durchgeführt werden und hat dadurch je nach Jahreszeit jeweils seinen eigenen Reiz.





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