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Inselleben

Achterwasser immer noch vereist

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Heute, nur noch wenige Tage vor Ostern, gibt es immer noch Eis auf dem Achterwasser. Ob man das noch betreten kann, weiß ich nicht, ich hab es lieber nicht ausprobiert. Ein paar Meter vom Ufer entfernt macht es jedoch noch einen soliden Eindruck. Vielleicht schafft es die Eisdecke, noch bis Ostern durchzuhalten, dann werden die Gäste auf Usedom bestimmt staunen, haben sie doch mittlerweile schon einige heiße Tage hinter sich. (Panorma nach dem Klick)

Die Ostsee ist heute mit Gletschereis bekleidet

Auch auf die Gefahr hin, dass das hier die Tage ein wenig einseitig wird, möchte ich heute doch noch mal ein paar schöne Bilder vom Strand posten. Es ist einfach phänomenal, dass der Strand jeden Tag anders aussieht. Und heute sah erhalt aus, als ob sich ein Gletscher in die Ostsee ergießt: eine dicke Eisschicht, die Oberfläche rauh, voll von Eisbruch und Schnee... und völlig festgefroren. Gestern noch war es gar nicht möglich, auf dieses Eis zu gehen, da hatte es eher die Konsistenz von frischen Beton... und heute ist es knochenhart. Aber seht selbst:

Strand am 31.01.2010

Strand am 31.01.2010

Die Kraft des Windes

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Welchen Einfluss die Windrichtung und -stärke auf küstennahe Ostsee habe, konnte man heute wieder feststellen. Überraschenderweise ist das Eis auf der Ostsee größtenteils verschwunden. Und ich spreche hier nicht von so dünnem, scholligen und leicht angefrorerem Eis, sondern jenes von zirka 15 Zentimeter Stärke, also durchaus schon begehbar.

Wie kommt das?

Daisy streichelt Usedom [Update]

Noch ist der Strand nicht vom Meer eingenommen

Tief Daisy hat die Insel erreicht. So ein bisschen jedenfalls. Die Ostsee wirft ärgliche Wellen gegen die Küste, allerdings richtig wütend ist sie noch nicht. Die Wellen lecken den vereisten Sand vom Ufer. Aber längst sind diese noch nicht da angekommen, wo der letzte Sturm seine Marke hinterlassen hat. Auf jeden Fall erfüllt Daisy hier noch nicht die hysterischen Prophezeiungen der Medien. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Sollte sich was ändern, oder sich sogar Dramatisches ereignen, werde ich das natürlich hier berichten und in allen älteren Daisyartikeln das Wort "noch" ergänzen. Versprochen.

Frühe Sturmflut in diesem Jahr

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Während es im Binnenland und an der westlichen Ostsseeküste maximal windig und kalt ist, steht Usedom derzeit unter dem Einfluss eines wandernden Tiefdruckgebietes über der Ostsee westwärts. Die Folge dieser Wetterlage ist eine Sturmflut, die ihr Maximum heute Nacht erreichen soll. Die Küstenschutzanlagen sind bereits teilweise zerstört, der Pegel liegt weit über normal.
Küstenschutzmaßnahmen der jüngeren Vergangenheit, wie Strandaufspülungen, sind dem Wasser im schmalen Teil der Insel bereits komplett zum Opfer gefallen.

Was denken Usedoms Gäste eigentlich wirklich über Usedom?

Strandblick

Fragt man einen Urlauber, ob es ihm hier auf Usedom gefalle - also während er hier Urlaub macht [und man ist als Interviewer ganz klar als Einheimischer zu erkennen] - dann kommen eigentlich oft unverbindliche Freundlichkeiten wie 'ja, schönes Wetter hier.', 'Der Strand ist so schön', 'Wir waren auch wunderbar essen' etc. pp.

Was der Gast nicht erzählt sondern sich nur denkt, das schreibt er vielleicht später auf? Habe ich mir so gedacht. Also ab in die Tiefen des Internets eingetaucht und nach Komplimenten gefischt, die eventuell verbindlicher sind als die kurzen Statements vor den Ohren des Ferienwohnungsvermieters sind.

Keine Lust zum anstellen?

Keine Lust, im täglichen Stau vor Wolgast eine Nummer von vielen zu sein? Dann einfach umfahren!

Aufgrund der besonderen Eigenschaften einer Insel, maximal durch Brücken (oder Tunnel - aber nicht hier) mit dem Festland verbunden zu sein, ergibt sich genau daraus das Nadelöhr, wo jeder durch muss.

Und genau das führt oft zu Schlangen wie im Aldi an der Kasse Mittwoch früh um neun, nur länger.

Wer Lust hat und Nerven hat, kann natürlich ein wenig schummeln. Man kommt zwar nicht ganz um den Stau herum, schneidet aber doch eine Menge davon ab [1].

Schleichwegkarte

Lizenz: Creative Commons 2.0, aus Openstreetmap

[1] Falls dadurch, dass jetzt viele das hier gelesen haben, jetzt auch die Schleichwege sich vollstauen, dann gebt bitte nicht mir die schuld, wenn ihr in einem anderen Stau Richtung Wolgast steckt.

Osterinvasion auf Usedom

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Dieses Bild ist aus dem Jahre 2006, es könnte aber auch in jedem anderen Jahr fotografiert worden sein, oder es könnte auch jetzt zu Ostern erst geschossen werden.

Ostern auf Usedom, viele Menschen werden die Zeit nutzen, die schöne Insel Usedom zu besuchen. Durch die exponierte Lage im äußersten Nordosten des Landes ist es hier immer ein bisschen wahrscheinlicher als im Rest des Landes, die Sonne zu Gesicht zu bekommen.

Diese erste Urlauberinvasion des Jahres weckt die Insel aus ihrem Winterschlaf. So gibt das Osterfest jedes Jahr einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer.

Auch wird sich traditionell wieder auf der Straße getroffen: die besten Freundschaften wurden doch schon immer in Staus geschlossen. So trifft sich der Polenbesucher, der Richtung Grenze in Ahlbeck unterwegs ist mit einem anderen in Richtung Wolgaster McDonald stehenden Fahrer in Höhe Tankstelle Koserow und beide träumen von früher, als sie noch mit dem Zug auf Usedom gewesen sind, und ärgern sich darüber, warum jetzt alle mit dem Auto fahren müssen.

Man muss nicht! Zumindest die Berliner und die Kölner können auch mit dem Zug direkt bis Usedom durch fahren.

Erster Herbststurm 2008 hat Schäden hinterlassen

Ruhige See, als wenn nichts gewesen wäre

Man sollte sich durch die Ruhe nicht täuschen lassen, der erste Herbststurm 2008 ist gerade ein paar Stunden vorbei. Und obwohl es im oberen Bild so ruhig aussieht, hat er schon tüchtig an Usedoms Küste genagt. Die Strandaufspülungen von vor zwei Jahren dürften damit wieder von den Wellen abgetragen worden sein.
Die Stärke des Sturms war allerdings nicht so groß wie November 2006, damals waren die Schäden erheblich größer.

Lebenserwartung im Nordosten Deutschlands am geringsten

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Laut einer Studie des Institutes für Länderkunde Leipzig zur Lebenserwartung wurde unter anderem festgestellt, dass es ein Süd-Nord- und ein West-Ost-Gefälle bezüglich der Lebenserwartung gibt. Daraus ergibt sich für die Menschen im Norden und Osten, als den Vorpommerianern, die kürzeste Lebenserwartung von allen deutschen Einwohnern.
[PDF] [via]

 

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